Wenig leiden müssen...

FRAGE: Wie sollte man das Leben idealerweise leben, um möglichst wenig zu leiden?

 

ANTWORT: In grenzenlosem Vertrauen, dass alles richtig ist, was euch so passiert und ohne Widerstand und mitbewusstem Fokus.

 

Wenn ihr in diese Welt inkarniert, so geschieht das nie unabgesprochen. Ihr wählt euch selber aus an welchen Themengebieten ihr arbeiten wollt, welche Erfahrungen ihr machen wollt, zu welchen Einsichten ihr die entsprechenden Situationen erleben wollt.

 

Wenn ihr dann auf der Erde mit diesen Dingen konfrontiert werdet, ist es euch erstens nicht bewusst und ihr versucht euch mit viel Widerstand vor bestimmten Situationen zu drücken.

 

Wie ihr wisst unterliegt ihr auf der Erde alle dem Gesetz der Anziehung und Widerstand, oder übersetzt: „Das will ich nicht“ führt zu mehr von dem was ihr nicht wollt. Das bedeutet meist großes Leid, was ihr euch sparen könntet.

 

Wenn ich ihr wäre, würde ich aus meinem Blickwinkel das Leben so angehen:

 

Ich würde mich jeden Morgen über den neuen Tag freuen und gespannt sein auf die Dinge, die dieser Tag bringt und auf die vielen Erfahrungen, die ich auf der Erde sammeln könnte.

 

Ich hätte vor nichts Angst, weil ich genau weiß, dass ich zu jeder Zeit Hilfe anfordern kann. Ich würde in absolutem Vertrauen alles auf mich zukommen lassen und immer daran denken mit welchem kreativen Zug von mir ich diese Situationen bewältige. Wenn ich nicht mehr weiter wüsste, würde ich sofortige Hilfe anfordern, weil ich weiß, dass sie mir gewährt würde. Ich käme nicht in sehr schlimme Situationen, da ich meine Gedanken bewusst lenken würde auf Schönes, und Erfreuliches. Laut dem Gesetz der Anziehung würde ich nämlich daraufhin mehr davon bekommen. Damit wären viele unschöne Dinge in meiner Realität erst gar nicht existent.

 

Ich würde immer wieder denken wie schön es ist ein Mensch zu sein, der köstliches Essen genießen kann , ich würde mich z.B. über jeden Bissen Brot freuen, ich würde alle Brot Beläge beglückt probieren, dankbar dafür sein, dass es so viel Auswahl gibt. Ihr seht, dass es viel Grund zur Wertschätzung auf der Erde gibt, wenn man nichts für alltäglich hält. Alles Dinge, die ich als reine Seele nicht direkt erleben und fühlen kann.

 

Ich würde mich über jeden Grashalm freuen, da er ein Teil von mir ist, über jeden Regentropfen, den ich im Licht betrachten und bestaunen kann. Ich würde die Welt mit vollem Bewusstsein aus Kinderaugen sehen. Mehrmals täglich würde ich mich fragen, wie ein Kind diese Situation jetzt gerade betrachtet. Immer wieder würde ich in mich hineinhorchen, wie ich mich gerade fühle. Spürt ihr die Schwingung meiner Worte, spürt ihr diese Freude? In diesem Moment bin ich Freude.

 

Wenn ich nicht fröhlich wäre würde ich sofort an etwas Schönes denken. Ich würde verlorenen Dingen nicht hinterhertrauern, da ich wüsste, dass Anhaftung zu besonderem Leid führt. Ich würde nach dem nächsten Schönen Ausschau halten und mich darüber weiter freuen, denn mein Wohlergehen liegt mir ganz besonders am Herzen und es ist immer mein Fokus, der mich traurig oder glücklich macht.

 

Wenn ihr nun Denken solltet, dass diese Perspektive aus eurer Sicht nicht einnehmbar ist, dann übt solange bis es euch mehr und mehr gelingt. Ihr könnt euch eure Realität gestalten wie ihr es möchtet, ihr habt alle Ressourcen zur Hand – ihr müsst nur SEIN, was ihr erleben wollt. - ARIAWA

 

 

 

 

 

 

Gechannelt von Birgit Herklotz, Bild: Birgit Herklotz