Uneingeschränktes Vertrauen, oder die Geschichte mit dem Schlüssel...


Es gibt immer wieder Zeiten oder Begebenheiten im Leben, in denen wir uns machtlos fühlen. Also fragte ich mich was ist das fehlende Element in meinem Denken um sich für alles, was da kommen mag, gewappnet zu fühlen?

Es ist das absolute und uneingeschränkte Vertrauen, dass alles richtig und gut ist, wie es ist!
 
In den letzten Tagen habe ich mich vermehrt mit der Aussage beschäftigt, dass ALLES, was wir wirklich brauchen zu uns kommt und dass man darauf vertrauen kann. Das bedeutet im Klartext, man muss sich um nichts mehr Sorgen machen.
 
Wirkliches Vertrauen ist aber keine Glaubenssache, sondern vielmehr eine Herzenssache! Wenn man dem Universum so sehr vertraut, dass man sich regelrecht getragen fühlt, geht das weit über das hinaus, was wir im Allgemeinen unter Vertrauen verstehen.
 
Ich will ihnen eine kleine Geschichte erzählen,
die mir passiert ist:
 
Mein Mann und ich wollten ein Gartenhaus bauen und eine alte, aber sehr schöne, Tür als Hingucker in das Gartenhaus einbauen. Um die Zarge genau einbauen zu können, muss die Türe eingehängt und zugeschlossen sein. Wir suchten und suchten über Stunden und konnten den Schlüssel nicht finden… Ich sagte zu meinem Mann – wir brauchen die Schlüssel JETZT und wenn alles stimmt, was ich gelesen habe dann kann es gar nicht anders sein, als dass sich der Schlüssel irgendwie einfindet!!!
 
Nachdem ich das gesagt hatte ging ich wieder meiner normalen Arbeit nach und bekam plötzlich, so ca. 5 Minuten später, einen Impuls mal an einer Stelle nach dem Schlüssel zu suchen, die ich bereits gecheckt hatte – nämlich am Schlüsselbrett – und siehe da der Schlüssel hing dort.
 
Übrigens, kümmern sie sich nie um das „wie“ etwas geschehen wird – das ist Sache des Universums!
 
Wäre die Sache mit dem Schlüssel nicht passiert, hätte ich für mich jetzt nicht den bewussten Beweis für die Richtigkeit des Gelesenen erfahren und hätte nicht diesen Artikel für sie verfassen können.
 
Im Universum hat alles seine Zeit und anscheinend war es jetzt einfach so weit, über uneingeschränktes Vertrauen nachzudenken.
 
Ich werde ab jetzt uneingeschränktes Vertrauen mehr und mehr in mein tägliches Leben integrieren – versuchen sie es doch auch. :-) 
 
Anmerkung: Wenn sie sich nun fragen warum es soviel Elend auf der Welt gibt... Zu uneingeschränktem Vertrauen sind bekannterweise erst die höheren Seelenaltersstufen in der Lage. Verzweifelung ist ein Ausdruck von Mangel und somit bekommt man mehr genau davon geliefert, laut dem Gesetz der Anziehung.
 
"Bittet, so wird euch gegeben" müsste eigentlich heißen:
 
Bittet in dem Wissen, dass alles was ihr braucht für euch bereit steht und es wird euch gegeben! 


 

Fortsetzung

Uneingeschränktes Vertrauen Fortsetzung, oder auch sofortige Manifestation

Inzwischen sind ein paar Wochen vergangen und ich habe keine Gelegenheit ausgelassen, um den Wahrheitsgehalt meiner vorseitigen Aussage zu überprüfen!
 
Es ist wirklich so - Uneingeschränktes Vertrauen, dass alles was wir wirklich in diesem Augenblick brauchen, zu uns kommt.
 
Aber dieses Wissen nur auf verlegte Schlüssel anzuwenden, wäre schade. Obwohl es für den Anfang als Übung mit etwas "Kleinem" genau richtig war.
 
Aber dann kam mir plötzlich eine Begebenheit in den Sinn, die ich ihnen erzählen möchte. Diese Story hat damals dazu geführt, dass mein späterer Ehemann mich wie ein Wesen von einem anderen Stern angeschaut hat :-) Das hat ihm damals mächtig imponiert, obwohl wir diese "Magie" ALLE und zu jeder Stunde unser Eigen nennen können! Wir müssen unsere Bedürfnisse nur klar äußern - ob in Worten oder in Gedanken.
 
Es war 1991 und ich war zum ersten Mal in der Heimat meines damaligen Freundes und heutigen Ehemannes. Es war ein wunderschöner, warmer August-Tag und wir wollten einen Spaziergang durch die Lüneburger Heide machen, die gerade in voller Blüte war. Wir hatten geplant ca. 2 Stunden zu einer Kutschenstation zu laufen und uns dann von solch einer Kutsche zurückbringen zu lassen. Ich befand mich gerade in der Rekonvaleszenzphase nach einer Rückenoperation und war noch nicht wieder so ganz fit.
 
Wir marschierten also los und genossen den Weg, aber als wir endlich an der Kutschenstation ankamen hieß es nur - heute geht keine Kutsche mehr......
 
Ich bekam echt Panik, weil ich zu erschöpft für den ganzen Rückweg war. Aber es half nichts, wir mussten ja wieder nach Hause. Wir waren vielleicht 10 Minuten auf dem Rückweg, da habe ich ich streiken müssen. Es ging einfach nicht mehr...
 
In diesem Moment habe ich wörtlich gesagt: "Ich kann nicht mehr und brauche jetzt eine Kutsche!" Es dauerte vielleicht 2 Minuten und die Kutsche kam!!! Mein Mann schaute ziemlich verdutzt drein, ich komischerweise irgendwie nicht - ich glaube, ich hatte irgend so etwas erwartet. Vielleicht ist das alles auch nur passiert, damit ich ihnen heutzutage diese Geschichte erzählen kann?!
 
Es war eine Kutsche, die für einen Betriebsausflug einer Bank gemietet worden war. Wir hielten die Kutsche an und schilderten unsere Situation. Selbstverständlich wurden wir mitgenommen und alles kam zu einem guten Ende. Wir reden heute noch gelegentlich, nach mehr als 26 Jahren, davon :-)
 
Also nochmals: Was wir wirklich brauchen bekommen wir,
wenn wir uneingeschränkt vertrauen und es demnach auch erwarten! Damit haben sie ein sehr, sehr wertvolles Werkzeug an die Hand bekommen, mit dem sie situationsbedingt sofort auf alles reagieren können, was ihnen im Leben auch so passieren mag!